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Kurs abgeschlossen "Eine unbequeme Wahrheit" (USA 2006 - 100 Minuten) (2201)

Do. 26.09.2019 19:00 - 21:00 Uhr

Dozent: Adrian Kutter

Regie: Davis Guggenheim – Mit: Al Gore
Dies ist ein Dokumentarfilm mit dem ehemaligen US-Vizepräsidenten und Präsidentschaftskandidaten Al Gore über die globale Erwärmung. Das Thema der globalen Erwärmung fasziniert Gore, seit er einen Kurs bei Roger Revelle an der Harvard University besuchte. Nachdem er später in den Kongress gewählt worden war, veranlasste er die ersten Verhandlungen über dieses Thema und trat mit Wissenschaftlern und Politikern in Kontakt. Er ist davon überzeugt, dass seine Argumente die Gesetzgeber zu Handlungen veranlassen werden; auch wenn dieser Vorgang langsam fortschreiten würde. Al Gores Buch Wege zum Gleichgewicht (Originaltitel: Earth in the Balance) erreichte 1992 die Bestsellerliste der New York Times...

Kurs abgeschlossen "Serengeti" (D 2010 - 98 Minuten) (2202)

Do. 17.10.2019 19:00 - 21:00 Uhr

Dozent: Adrian Kutter

Regie: Reinhard Radke – Mit: Hardy Krüger jr. Der Serengeti- Nationalpark wurde bereits 1951 von der tansanischen Regierung gegründet. Als 1959 Teile der Serengeti im Status auf Wildschutzgebiete herab gestuft wurden und der umfassende Schutz der dort beheimateten Tierarten Gefahr lief, nachhaltig ausgesetzt zu werden, drehte Bernhard Grzimek zusammen mit seinem Sohn Michael den preisgekrönten Film „Serengeti darf nicht sterben“. Der Film gewann 1960 den ersten deutschen Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm. Bernhard Grzimek bezahlte seinen Einsatz für den Schutz der Natur mit dem Leben seines Sohnes, der bei einem Flugzeugabsturz über der Serengeti zu Tode kam. Ein Grund mehr, sich mit Grzimeks Erbe auseinander zu setzen. Die Selbstkritik des Menschen ist aufgrund der selbst verschuldeten globalen Klima-Veränderung geforderter denn je. 50 Jahre nach diesem bedeutenden Appell zu mehr Menschlichkeit in der Natur begibt sich nun der Zoologe und Tierdokumentarfilmer Reinhard Radke auf die Suche nach Grzimeks Vermächtnis. Serengeti ist Natur- und Kultur-Dokumentation zugleich. Nicht nur gibt es faszinierende Landschaftsaufnahmen, in denen der Natur in Form der tierischen Bewohner gebührender Respekt gezollt wird. Auch die Massai, das afrikanische Hirtenvolk, kommen zu Wort. Der Dialog zwischen Natur und Menschen kann nur auf einer gleichberechtigten Basis funktionieren.

Kurs abgeschlossen "Into the Wild" (USA 2007 - 142 Minuten) (2203)

Do. 21.11.2019 19:00 - 21:00 Uhr

Dozent: Adrian Kutter

Regie: Sean Penn – Mit: Emile Hirsch, Marcia Gay Harden, William Hurt, Catherine Keener, Kristen Stewart.
Eigentlich ist der Anfang 20-jährige Student Christopher so etwas wie ein Vorzeige-Amerikaner mit glänzenden Zukunftsperspektiven. Dies sehen zumindest seine Eltern Walt und Billie McCandless. Doch dann plötzlich, von heute auf morgen, bricht er aus seiner privilegierten Existenz aus und lässt alles hinter sich. Sinnbildlich dafür ist das Verbrennen seines Ausweises. Ohne einen Cent in der Tasche trampt Christopher quer durch die Staaten, Richtung Alaska, in die Wildnis. Unterwegs trifft er auf andere Aussteiger, die wie er am Rande der Gesellschaft leben, und spürt die menschliche Nähe, die er bei seinen Eltern immer vermisste. In dem allein lebenden Ron Franz findet er einen großväterlichen Freund. Doch auch dieser kann Christopher nicht erden, noch halten: Nur vier Monate später findet das Abenteuer ein einsames Ende inmitten der Wildnis. „Into the Wild“ basiert auf dem Buch gleichen Namens von Jon Krakauer, das die wahre Geschichte des Aussteigers Christopher McCandless erzählt.

Kurs abgeschlossen "Thule Tuvalu - Der Film zum Klimawandel" (D 2014 - 96 Minuten) (2204)

Do. 12.12.2019 19:00 - 21:00 Uhr

Dozent: Adrian Kutter

Regie: Matthias von Gunten
Thule liegt im obersten Norden Grönlands, Tuvalu ist ein kleiner Inselstaat im pazifischen Ozean. Trotz riesiger Entfernung und Gegensätzlichkeit, sind die beiden Orte durch ein gemeinsames Schicksal eng miteinander verbunden: Während in Thule das Eis immer mehr zurückgeht und zu Meerwasser wird, steigt in Tuvalu der Meeresspiegel mehr und mehr an. An beiden Orten nimmt der Film mit den Menschen am teilweise archaischen Leben in ihren so gegensätzlichen Welten im eisigen Norden und auf der tropischen Insel im Pazifik teil. Dabei werden neben den Unterschieden auch immer mehr Verbindungen und Gemeinsamkeiten deutlich: An beiden Orten zeigt sich, sei es beim Jagen oder beim Fischen, bei Eisfahrten oder beim Kanubau, wie das Meer als wichtigste Nahrungsquelle das ganze Dasein der Einheimischen prägt. Hier wie dort erleben wir, wie aus dieser engen Abhängigkeit von der Natur und in der großen Abgeschiedenheit von der übrigen Welt über Jahrhunderte ihre besonderen Lebensweisen entstanden sind, die sich bis heute erhalten haben. Zunehmend zeigt sich anhand der Protagonisten, wie die Eisschmelze im Norden sowohl die Jahreszeiten, die Landschaft als auch ihr ganzes Leben verändert und wie der daraus entstehende Wasseranstieg gleichzeitig die Menschen in Tuvalu damit bedroht, dass ihre Heimat eines Tages in den Fluten des Meeres versinken wird. Mit den Hauptpersonen des Films erleben wir, wie diese Veränderung ihrer Umwelt, ihre Lebensentwürfe und Gedanken immer mehr bestimmt. Zwischen Hoffen und Wut, Resignation und Zuversicht suchen sie eine Haltung zu dieser Bedrohung.

Anmeldung möglich "Spuren - Lass alles hinter Dir" (Australien 2013 - 99 Minuten) (2205)

Do. 16.01.2020 19:00 - 21:00 Uhr

Dozent: Adrian Kutter

Regie: John Curran – Mit: Mia Wasikowska, Adam Driver
Spuren erzählt die wahre Geschichte von Robyn Davidson, die 1975 mit 24 Jahren von der Großstadt Brisbane in den kleinen Ort Alice Springs mitten in der Wüste zieht, um von dort bis an die australische Westküste zu wandern. Zunächst fehlen ihr die finanziellen Mittel für Ausrüstung und Verpflegung. Mehrere Monate arbeitet sie für einen Kamelhändler, um die Tiere besser kennenzulernen und zu trainieren. Dieser nutzt sie jedoch nur aus. Als ihr das Geld ausgeht, lässt Robyn sich auf einen Deal mit dem National-Geographic-Fotografen Rick Smolan ein. Gegen ihr Bauchgefühl erlaubt sie ihm, sie auf ihrer Reise zu besuchen und sie für eine Geschichte in dem Magazin zu fotografieren. Nach zwei Jahren Vorbereitungszeit voller Höhen und Tiefen bricht sie auf und begibt sich nur von einem Hund und vier Kamelen begleitet auf einen 2700 Kilometer langen Selbstfindungstrip. Während ihres insgesamt neunmonatigen Trips, auf dem sie fast verdurstete und von wilden Kamelen bedroht wurde, lernt Robyn die Kultur der Aborigines besser verstehen.



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