Programm
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Anmeldung möglich Landwirtschaft und Artenvielfalt (104)

Mi. 07.11.2018 19:00 - 20:30 Uhr

Donzentin: Dr. rer. nat. Dipl.-Ing. Rainer Oppermann

In dem Vortrag wird unter naturkundlichen und landwirtschaftlichen Gesichtspunkten beleuchtet, wie vielfältig die Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft und Artenvielfalt sind. Um diese Zusammenhänge in eine positive Richtung zu lenken, d. h. eine größere Artenvielfalt in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft zu erreichen, bedarf es neuer Strategien auf EU-, Bundes- und Landesebene. Dabei geht es einerseits um die Berücksichtigung der Bedürfnisse von Pflanzen und Tieren und ihrer Lebensräume, zum anderen um die landwirtschaftlichen Erfordernisse und Handlungsprämissen. Durch eine Reihe von Praxisprojekten liegen hierzu Erfahrungen vor, anhand derer anschaulich über mögliche Zukunftswege berichtet wird.

Es handelt sich um ein Live-Online-Seminar, bei dem der Referent vor der Webcam sitzt. Es gibt die Möglichkeit zum Live-Chat. Das Seminar wird von der VHS begleitet.

Plätze frei Insektensterben und Vogelschwund (105)

Fr. 23.11.2018 19:00 - 21:00 Uhr in Laupheim

Dozent: Jochen Goedecke

Seit Generationen haben Landwirtinnen und Landwirte eine artenreiche Kulturlandschaft geschaffen und gepflegt. In diesen Lebensräumen entwickelten sich Lebensgemeinschaften, die einen hohen Artenreichtum aufwiesen. Die heutige Landwirtschaft muss sich in einem von niedrigen Lebensmittelpreisen geprägten Markt behaupten. Zusätzlicher Druck auf die Flächen entsteht durch den Anbau von Energiepflanzen sowie durch den ungehinderten Flächenfraß durch Bautätigkeiten, die vormals landwirtschaftlich genutzte Flächen betreffen. Da über 50% der Landesfläche landwirtschaftlich genutzt werden, wirken sich die zunehmenden Veränderungen in der Nutzung gravierend auf die Artenzusammensetzung sowie die Individuenzahlen der einzelnen, in diesen Lebensräumen vorkommenden Arten aus. Das vom Europäischen Rat in Göteborg formulierte Ziel, den Rückgang der biologischen Vielfalt in der EU bis 2010 zu stoppen, wurde bisher nicht erreicht. Immer mehr Tiere, die früher als "Allerweltsarten" bekannt waren, wie Kiebitz, Feldhamster und Rebhuhn stehen mittlerweile auf der Roten Liste. Im Oktober 2017 erschreckten dann die Ergebnisse einer in PLOS ONE veröffentlichten Studie, die zu dem Ergebnis kommt, dass sich die Anzahl der flugfähigen Insekten in Deutschland zwischen 1989 und 2015 um 75% reduziert hat.
In der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung werden einzelne Fakten zum Insektensterben vorgestellt sowie die Möglichkeiten ausgelotet, wie eine Trendwende mit den Landwirtinnen und Landwirten sowie dem Naturschutz gemeinsam zu erreichen ist.

Plätze frei Das Rätsel um das „Bienensterben“ - (106)

Mi. 05.12.2018 19:00 - 20:30 Uhr

Donzentin: PD Dr. rer. nat. Peter Rosenkranz

Seit mehr als 10 Jahren ist das „Bienensterben“ ein Thema in der Forschung, den Medien und inzwischen auch in der Politik. Im Vortrag wird zunächst auf die Unterschiede zwischen den imkerlich gehaltenen Honigbienen und Wildbienen eingegangen. Beide Bienengruppen sind unverzichtbar für die Bestäubung und damit die zukünftige Nahrungsproduktion. Und beide geraten durch anthropogene Veränderung der Lebensräume, intensive Landwirtschaft und neu eingeschleppte Krankheitserreger zunehmend unter Druck. Dabei wirken sich diese Faktoren auf Wildbienen und andere wildlebende Bestäuberinsekten sehr viel stärker aus als auf die Honigbienen. Da die Lebensräume für Bienen und andere Insekten dramatisch abnehmen, müssen die wenigen noch verfügbaren Flächen sinnvoll und intelligent genutzt werden. Hierzu werden abschließend einige Beispiele vorgestellt.

Es handelt sich um ein Live-Online-Seminar, bei dem der Referent vor der Webcam sitzt. Es gibt die Möglichkeit zum Live-Chat. Das Seminar wird von der VHS begleitet.

Anmeldung möglich Wegbereiter des interreligiösen Dialogs: Thich Nhat Hanh (114)

Mo. 05.11.2018 18:30 - 20:30 Uhr

Donzentin: Dr. Andrea El-Danasouri

Der vietnamesische Mönch, Schriftsteller und Lyriker Thich Nhat Hanh, Jahrgang 1926, gehört zu den bekanntesten Buddhisten weltweit. Schon seit seiner Jugend ist er ein dezidierter Vertreter eines „engagierten Buddhismus“. Aufgrund seiner Friedensaktivitäten während des Vietnamkrieges wird er von der südvietnamesischen Regierung zur “Persona non grata” erklärt und muss im Exil bleiben. Nach einigen Jahren in Paris gründet er 1971 mit Weggefährten die Landkommune „Les Patates douces” (Die Süßkartoffeln) südöstlich von Paris. 1982 eröffnen er und sein Intersein-Orden in der Nähe von Bordeaux das Praxiszentrum „Plum Village“ (Village des Pruniers). Später kommen Klöster in den USA, in Thailand, Deutschland und Hong Kong hinzu. Weltweit gibt es hunderte Gemeinschaften, die seine Auslegung des Buddhismus praktizieren. In Form von Vortrag und Dialog werden das Leben und das Wirken Thich Nhat Hanh erläutert, vor allem seinen entscheidenden Beitrag als Friedensaktivist zum interreligiösen Dialog. Thich Nhat Hanhs Auslegung der Buddhalehre ist ganz dem Bodhisattva-Ideal verpflichtet: Die eigene religiöse Praxis auf dem Weg der Leidbefreiung steht immer in Bezug zum Dienst am Mitmenschen. Beides ist nicht voneinander zu trennen - vor allem nicht, wenn man sich für den Frieden in der Welt engagieren will: „Peace in oneself - Peace in the world“ ist eine von Thich Nhat Hanhs Grundaussagen.

Plätze frei Frauen ins Parlament. Frauen an die Macht? Ein Weg mit Stolpersteinen. Ein Jahrh (115)

Do. 06.12.2018 18:30 - 20:30 Uhr

Donzentin: Prof. Dr. Sylvia Schraut

Programm:
Begrüßung: Gerold Rechle
Vortrag von Prof. Dr. Sylvia Schraut
Frauen ins Parlament. Frauen an die Macht? Ein Weg mit Stolpersteinen. Ein Jahrhundert Frauenwahlrecht in Baden-Württemberg.
Der Vortrag zieht eine Bilanz der politischen Arbeit von Parlamentarierinnen im ersten Jahrhundert nach der Erlangung des Frauenwahlrechts.
Frau Prof. Schraut lebt in Mannheim und ist Historikerin an der Universität der Bundeswehr München sowie Vorsitzende von Frauen & Geschichte Baden-Württemberg e. V. Sie hat vielfach geforscht zur Geschlechtergeschichte Baden-Württembergs.
In einer anschließenden Diskussion mit Stadträtinnen aus Laupheim und dem Publikum wird der Vortrag durch Sichtweisen und Erfahrungen ergänzt. An der Diskussion nehmen teil:
- Karin Meyer-Barthold, Freie Wähler
- Anja Reinalter, Offene Liste
- Brigitte Schmidt, SPD-Fraktion
- Rita Stetter, CDU-Fraktion

Anmeldung möglich Schätze des Stadtarchivs (118)

Di. 23.10.2018 18:30 - 20:00 Uhr

Dozent: Gerd Winkler

In den Rollregalen des Archivs der Stadt Laupheim schlummern so manche bedeutende Archivalien. In dieser Veranstaltung geht Stadtarchivar Gerd Winkler auf diese ein und wird den wichtigsten Fragen dazu nachgehen: Woher stammen die Dokumente? Warum sind sie so wertvoll? Was macht sie so bedeutend für die Stadt Laupheim? Diesen und natürlich Ihren persönlichen Fragen geht Gerd Winkler in diesem 90-minütigen Vortrag nach.

Anmeldung möglich Nachtwächter-Führung durch Ulm (119)

Fr. 16.11.2018 18:00 - 19:30 Uhr

Donzentin:

"Hört Ihr Leut und lasst Euch sagen ...": so zogen vor Jahrhunderten Nachtwächter durch viele Städte. In Ulm können Sie bei einer Nachtwächterführung dabei sein und den Anekdoten der Nachtwächter Karl-Heinrich und Jörg oder der Nachtwächterin Gabriele lauschen.

Anmeldung möglich Wohlgefühl - Frische - Leichtigkeit (121)

Di. 06.11.2018 (17:15 - 18:30 Uhr) - Di. 20.11.2018

Donzentin: Hildegard Jocham

Fühlen wir uns manchmal angespannt, erschöpft, müde, ärgerlich, oder freudig, frisch, beweglich und lebendig? Mit schönen weichen Übungen wollen wir in diesem Kurs neue Kräfte wecken und dabei Anspannungen und Schmerzen loslassen. Wir werden zusammen viel lachen und nachts gut schlafen.

Plätze frei Vielfalt auf der Zielgraden (126)

Sa. 20.10.2018 14:00 - 17:00 Uhr

Donzentin: Friederike Höhndorf

Mit zunehmendem Alter wächst bei vielen Menschen die Unsicherheit – was wird nach der Arbeit, oder wie gestalte ich die neu gewonnene Freiheit? Im Sinne der Individualpsychologie ist das Alter eine Lebens- und Lernaufgabe und wie für jede Aufgabe braucht es dazu Mut. Im Workshop werden die vielfältigen Möglichkeiten erarbeitet, die diese Lebensphase bietet. Der Mut-Anteil wird aktiviert, denn „alt werden wollen wir alle, nur alt sein will keiner so recht“. Die Übungen und Erkenntnisse wecken Humor und Lebensfreude, die wir in jedem Alter gut brauchen können. Wer die Kreativität dazu mitbringt, sein/ihr Potenzial zu entdecken, geht möglicherweise mit einer ganz neuen Projektidee nach Hause.

Plätze frei Schöner streiten (127)

Mo. 12.11.2018 (18:30 - 21:45 Uhr) - Mo. 19.11.2018

Donzentin: Dagmar Neubert-Wirtz

Offen und verständnisvoll aufeinander zugehen, konstruktiv Konflikte lösen, Kompromissbereitschaft – kennen wir in der Theorie. In der Praxis fällt die Umsetzung jedoch oft schwer: da steigt auch mal der Puls und die Gesprächslautstärke. Deshalb üben wir, unsere Einstellung zum Streit und unser Konfliktverhalten zu reflektieren und die angespannte Angst vor Auseinandersetzungen zu verlieren. Wir reflektieren, unser gewohntes Verhalten mit Konflikten umzugehen und versuchen, unser Handlungsrepertoire zu erweitern. Wir überlegen typische Konfliktursachen und lernen, Konfliktanzeichen zu erkennen und für uns ein "Frühwarnsystem" und verschiedene Eskalationsstufen zu entwickeln. Mit einer wohlwollenden Haltung zu unseren Reaktionen in Konflikten staut sich weniger Aggression und Verletzung auf. Damit sind eine echte Konfliktlösung und schönere Streitgespräche tatsächlich möglich.



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